Grundlage

Shiatsu ist ein ganzheitliches System der Heilung durch Berührung. Beruhend auf dem Meridiansystem (Energieleitbahnensystem) der chinesischen Medizin wurde diese Arbeit in Japan von Namikoshi, Ohashi und schliesslich von Shizuto Masunaga in das erweiterte Zen Shiatsu entwickelt. 
Hier konzentriert sich die Behandlung auf die feinstoffliche Energie KI und die Inbalancen von Kyo (leer) und Jitsu (voll).

KI ist die Lebenskraft, die jegliche Aktivität des Körpers, des Geistes und der Seele aufrechterhält.

 Dysfunktionen führen zu Verspannungen, zu Schmerzen, Missstimmungen und in letzter Konsequenz zu tiefgreifenden Krankheiten.

Die Frage ist, wie können wir den Weg zurück verfolgen? Wo verlieren wir aufgrund konstanter Muster und Verhaltensweisen Energie? Wo liegt der Schlüssel zur Heilung?

 

Weiterentwicklung

Ich habe Zen Shiatsu weiterentwickelt, aufgrund meiner intuitiven, bzw. hochsensiblen  Veranlagung, in den offenen energetischen Raum hinein, so daß spontane und authentische Bewegungen entstehen können: das Ki fliesst unablässig und kennt den Weg in die Heilung.

 

Denn

das Meridiansystem ist nur ein „Konzept“, eine Hilfestellung, ein körperliches Straßennetz, auf dem wir uns als BehandlerInnen bewegen können.
 Im Zen Shiatsu geht es darum, nicht anzuhaften an einer Vorstellung, wie Dinge beschaffen sein könnten: sondern darüber hinauszugehen: Was zeigt sich in dem Moment der Berührung: was will berührt und bewegt werden, auch jenseits von Energieleitbahnen und Akupunkturpunkten?
 Was zeigt sich im gesamten Energiefeld des Menschen, auf den verschiedenen Vibrationsebenen?

 Durch diese einfühlsame Arbeit können sich Zugänge zu unserem inneren Wissen öffnen. Verstrickungen, Verklebungen, Stagnationen können sich auflösen, wenn wir sie klar sehen, annehmen und gehen lassen.

Heilung geschieht dadurch, dass man sich auf die natürlichen Kräfte in Körper- Geist und Seele verlässt. Das Wissen über Heilung wohnt jedem Menschen inne. Keiner hat einen so guten Zugang zu seinem Körper wie der Mensch selbst.

Bei Krankheit und Schwierigkeiten sind wir aufgefordert, in uns selbst reinzuhören/ reinzufühlen und sich besser kennenzulernen und zu verstehen. 
Was hält mich davon ab vorwärts zu gehen, alte Verhaltensstrukturen aufzugeben, Verletzungen anzuschauen, Gefühle zu klären? Impulse können durchaus unterstützend von „außen“ gesetzt werden, damit die Lebensenergie wieder in den freien Fluß kommt und vorhandene Ressourcen genutzt werden können.



© Christina Stuckert

Sanfte Wellen umspülen die Insel

Der Wind atmet durch mich hindurch

Sitzen wie ein Berg.

©Christina Stuckert