Hier finden Sie ab sofort leckere Rezepte aus der Zen Küche.

Beim Zubereiten verschwenden Sie nichts unnötig, seien Sie achtsam und bereiten die Speisen mit einem großzügigen, offenen Geist. Ihre Lieben werden es Ihnen danken!

Gen Mai- Klassische Reisuppe

Sie wird nach traditionell nach dem morgendlichen ZaZen im Dojo oder Tempel serviert.

Sie stärkt die Mitte und beruhigt den Geist.

Sie können diese Suppe wunderbar vorkochen. Sie hält gekühlt 3-4 Tage im Kühlschrank.

 

Die Mengenangabe ist für 10 Personen berechnet:

150gr Zwiebeln

 50gr Sellerie

 50gr Porree

 50gr Möhren

 300gr Rundkornkreis (Vollkorn)

 Shoyu oder Tamari (Soyasauce mit bzw. ohne Weizen)

 und Gomasio (Rezept unten)

3 Liter Wasser aufsetzen, zum Kochen bringen.

Sämtliches Gemüse in kleine 3x3 mm grosse Stückchen schneiden, in Olivenöl leicht andünsten. Zur Seite stellen.

Den Reis sehr gut waschen und in einer Pfanne trocken rösten, bis er "pritzelt".

Wenn das Wasser kocht, den Reis hinzufügen und das Ganze 1 Stunde kochen.

Dann nach und nach das Gemüse hinzugeben.

Ab diesem Moment müssen Sie ein Auge darauf werfen, damit die Suppe nicht anbrennt. Immer wieder etwas Wasser zufügen und gut mit einem Holzlöffel umrühren.

 

Durch den aufgepufften Reis entsteht der gesunde Reisschleim. Optimalerweise kocht die Suppe 2.5 Stunde. Je länger, umso mehr Energie entsteht. Sie darf wie ein Brei werden!

Zum Schluss können Sie den Suppentopf in eine Wolldecke wickeln. So zieht sie bis zum nächsten Morgen nach und Sie können Sie dann frisch geniessen.

Dazu geben Sie etwas Shoyu (Bioladen) und

 

Selbstgemachtes Gomasio:

Sesam im Verhältnis 1:10 mit Salz in einer Pfanne trocken anrösten. Unbedingt ein Sieb drauflegen (damit der Sesam nicht rausspringt), die Pfanne hin- und herschütteln, damit der Sesam nicht anbrennt.

Anschliessend in einem Mörser kleinreiben oder "modern" in einen Mixer geben.