Buddhistisch inspirierte Körperarbeit

IShin denShin

Von Herz zu Herz

Buddhistisch inspirierte Körperarbeit

 

Wenn wir geboren werden, empfinden wir unsere erste Art der Trennung. Die Nabelschnur wird durchschnitten und das Baby vom Mutterleib abgelöst.

Ab da bekommen wir einen Namen , eine Familienzu- und eine Staatsangehörigkeit. Somit werden wir aufgefordert, ein Ego aufzubauen und uns zum Ich zu entwickeln.

Dieser Schritt ist notwendig für eine Identitätsfindung, birgt aber langfristig weitreichende Probleme: denn in Wirklichkeit sind wir nicht getrennt, sondern leben in einem Kosmos und sind aufeinander angewiesen, bzw. voneinander abhängig. Aus der Trennung resultieren vielerlei Schwierigkeiten, wie Einsamkeitsgefühle, Verlorensein und Ängste.

 

Das ist verständlich, denn der Mensch kann alleine nicht existieren.  Und wenn wir ständig versuchen, uns abzutrennen und so unser Glück zu finden, führt dies unweigerlich in Verwirrung und Irritation.

Also geht es im Laufe des Lebens darum, aus der scheinbaren Trennung wieder in die Einheit zu gelangen.

Wir brauchen den Austausch mit der Natur, mit anderen Lebewesen, den Pflanzen, den Elementen wie dem Wasser und der Luft.

Wir hören nicht mit unserer scheinbaren Körperhülle Haut auf, wir enden hier nicht, auch wenn uns diese Vorstellung von Beginn des Lebens an beigebracht wird.

Wir atmen, transpirieren, die Organe schlagen in ihrer Frequenz kilometerweit, die Gedanken und Gefühle können bis an das Ende der Welt reichen, bis unter können sie auch verheerende Folgen auslösen.

Entsprechen der Chaostheorie, dass ein Schmetterlingsflügelschlag am anderen Ende der Welt einen Orkan auslösen kann=

Wellenartige Ausdehnung!

 

Also kommt die Frage auf, wer bin Ich, wie wirke ich und was macht mich aus? Welcher Part ist mir auf dieser Erde, in dieser Verkörperung zugeschrieben? Wo fülle ich mein Plätzchen am Besten im Grossen Ganzen aus? Wie verbinde ich mich wieder und wo und wie lebe ich harmonisch mit meiner Umwelt?  Was unterstützt mich, um aus dem Getrenntsein wieder in die Ganzheit zu finden und den Geist wieder im Körper zu verankern?

Was hilft, mich zu beruhigen und Vertrauen zu gewinnen, dass die Dinge sind, wie sie sind?

Was hilft mir, damit ich geschmeidig dem Lebensfluss folgen kann, ausgestattet mit  einer Portion Intuition, und den Umständen angemessen handle oder innehalte?

Was hilft mir, damit ich nicht greife und anhafte, sondern freilasse und empfange?

Meines Erachtens ist es notwendig, auf dem Weg in die Ganzwerdung verschiedene Aspekte einzubeziehen:

 

1.Körperarbeit | Shiatsu

2.Meditation

3.Gespräche

4.Bewegungsübungen

5.Medizin mit ganzheitlichem Ansatz

= ganzheitliches Gesamtkonzept auf buddhistisch inspirierter Psychologie und Körperarbeit

 

1. Körperarbeit

mit ganzheitlich energetischem Ansatz, um die Intelligenz des Körpers zu nutzen und wieder zu entdecken.

Shiatsu: Japanische Körpertherapie:

Spüren, Erkennen, Wandeln, basierend auf der Idee, unser KI= Lebensenergie wahrzunehmen. Wo sind wir blockiert, wo verhindern wir uns selbst, was macht uns Angst?

Nonverbal, durch Impulsgebung eines Therapeuten wieder in den Lebensfluss finden.

 

2. Stilles Sitzen, basierend auf dem

Vipassana: Aufmerksamkeit auf die Gefühle und Empfindungen und

Shamata= Aufmerksamkeit auf die Atmung und die Haltung

 

3.Gespräche, basierend auf der buddhistischen Psychologie: nicht gegen oder für etwas zu sein, sondern alle Aspekte mit einzubeziehen.

Wie im Buddhismus betont wird: Wenn Du eine einzige Sache ablehnst, fangen die Probleme an.“

Daher keine Abneigung, keine Zuneigung. Kein Richtig, kein Falsch. Kein Du und kein Ich= die Überwindung der Dualität.

 

4. Bewegungsübungen, basierend auf dem buddhistischem Heiyoga Kum Nye. Meditation in Bewegung, Selbstmassagetechniken, Atemübungen, Sitzmeditation, Mantrasingen

 

5.Medizin mit ganzheitlichem Ansatz

Kräutermixturen, Homöopathische Komplex- oder Einzelmittel

 

Das Ganze wird gespickt mit einem offenem Geist, Zugewandheit, Humor und Mitgefühl: Ishin denShin: von Herz zu Herz.

Viel Freude und Erkenntnisse auf dem Weg!

©Christina Stuckert