Der Weg ist natürlich

Wenn wir anfangen uns für Zen Meditation und Bewegung zu interessieren, sind wir meist auf der Suche nach etwas. Nach mehr Glück, Zufriedenheit, Gesundheit oder Entspannung.

Wenn wir längere Zeit praktizieren, werden wir merken, dass es nichts zu erlangen gibt.

Es geht schlichtweg darum, uns selbst kennenzulernen: unseren Geist, unser Wesen, unser Verhalten. 

Es gibt in uns derart viele unerschlossene Bereiche, viele Verhaltensweisen, die automatisiert oder geprägt sind durch Erziehung und Erfahrung.

Indem wir uns mit unseren eigenen "blinden Flecken" beschäftigen, mit unserem Leid und unserem Schmerz, all das umwandeln und Gelassenheit üben, können wir auch andere Menschen besser verstehen und Sympathie entwickeln.

Somit wird deutlich, dass wir nicht für uns alleine üben auf egoistische Weise, sondern für andere mit. Unser Üben hat Auswirkungen auf den gesamten Kosmos". Wir sind nicht getrennt, sondern lernen, die Dualität zu überwinden. Keine Zu- keine Abneigung, kein Für- kein Wider.

Einverstanden sein mit den Dingen, wie sie sind, alles einschliessen, ohne Erwartungen.

©Christina Stuckert